warning icon
YOUR BROWSER IS OUT OF DATE!

This website uses the latest web technologies so it requires an up-to-date, fast browser!
Please try Firefox or Chrome!

Wir freuen uns euch heute unser neuestes Mitglied aus Berlin Spandau vorzustellen: Sven ist seit 2008 Piercer im Painful Steel Tattoo und Piercing, fasziniert von der Individualität der menschlichen Anatomie und unermüdlich sich stetig zu verbessern. Wer auf der Suche nach einem kompetenten Piercer mit Skills in Sachen Anodizer und Körperschmuck und obendrein einer tollen Schmuckauswahl für gestretchte Lobes ist, ist bei ihm genau richtig. Mehr dazu im Interview.

Hallo Sven, vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst dieses Interview mit uns zu führen. Bitte stelle dich doch mal kurz vor: 

14021580_921449457984116_6360849759065069136_nHallo, Ich heiße Sven Seipold, bin 46 Jahre alt und Arbeite seit 2008 als Piercer bei Painful Steel Tattoo und Piercing in Berlin.

Dankeschön! :-) Nun bist du also offizielles Mitglied des VPP – was hat dich dazu bewogen dem Verband beizutreten?

Ich bin irgendwann an dem Punkt angekommen wo ich gemerkt habe, dass ich das Gefühl habe auf der Stelle zu stehen, nicht mehr weiterzukommen. Mir hat der vernünftige Austausch mit anderen Piercern gefehlt. Sicher hat man sich ab und an mal unterhalten, aber das hat mir nicht mehr gereicht. Ich wollte dazulernen, über den „Tellerrand“ schauen,hab aber nie so das Richtige bzw. Passende für mich gefunden. Da bin ich auf den VPP gestoßen und das war genau das Richtige für mich: der VPP stellt gewisse Anforderungen an seine Mitglieder- nicht jeder der mal ebenso Mitgliedschaft beantragt und Betrag x überweist ist sofort Mitglied – das finde ich gut und sinnvoll.sven Zudem helfen sich die Mitglieder gegenseitig und stehen sich nicht als Konkurrenz gegenüber- man lernt von und miteinander- das ist eine ganz andere Motivation. Es geht nicht darum besser zu sein als der Andere, sondern darum zusammen ein überdurchschnittliches Niveau zu erreichen.

In deiner Bewerbung hast du geschrieben, dass das Industrial  dein Lieblingspiercing ist. War das schon immer so? Oder bist du quasi mit einer Herausforderung gewachsen?

Nein, eigentlich mache ich jedes Piercing gerne, aber es gibt so Sachen an denen man sich verbeißt und versucht immer noch ein bisschen besser hinzubekommen. Gerade das Industrial ist jedes Mal aufs neue spannend: nicht jeder Kunde hat die passende Anatomie und „gezirkelte“ Ohren gibt es wohl nur am Silikonmodell.14906893_978319098963818_3889007099269349868_n Nicht nur die Stichkanäle müssen miteiner perfekt angepasst sein, auch der Gesamtwinkel zum Ohrverlauf muss stimmen: es muss genug Platz zwischen den Ohrkanten sein um den Schmuck aufzunehmen und darf nicht innen gegen den Knorpel drücken.Wenn dies nicht beachtet wird, verformt sich das Ohr und der Stichkanäle stehen unter Spannung was die Abheilung negativ beeinflussen kann. Das is schon fast eine kleine Wissenschaft für sich. Für mich ist aber jedes einzelne Piercing immer wieder eine neue Herausforderung, ich möchte mit meiner Arbeit zufrieden sein und gebe mir immer große Mühe bei jedem Einzelnen, denn Routine ist der Tod: jedes Piercing erfordert volle Konzentration und nicht jede Körperpartie reagiert immer gleich. Und selbst ein simples Ohrloch sollte natürlich gerade gestochen werden.

Magst du uns erzählen warum du Piercer geworden bist?

Als mein Kumpel 1997 sein Tattoo und Piercing Studio eröffnet hat, habe ich ziemlich häufig da abgehangen und war immer irgendwie interessiert bzw. fasziniert davon. Das war ja zu der Zeit noch garnicht so populär wie heute – eher exotisch. Ich mochte sowohl die Arbeit am Menschen, das pure Handwerk, als auch das ganze zwischenmenschliche Drumherum. Und als  2007 bzw. 2008 der damalige Piercer aufgehört hat, ergriff ich die Gelegenheit. Mir macht es Spaß die Leute „zu verschönern “ und es ist eine Arbeit die ich gerne mache- die mich ausfüllt- wo ich mich frei entfalten kann. Ich freue mich immer wieder, wenn der Kunde zufrieden und mit einem schönen Piercing bzw. guten Gefühl den Laden verlässt- dann habe ich alles Richtig gemacht. Man sieht bei dieser Arbeit sofort ein Ergebnis – das finde ich gut. Deswegen bin ich Piercer. 15069157_994165504045844_8718128120577190023_o

Welche Ziele hast du für das kommende Jahr?

Ich habe noch einiges zu verbessern.. 😉

Vielen Dank für deine Zeit und deine Antworten!Falls du noch ein Schlussstatement machen möchtest: The stage is yours.

Ich finde das es wichtig ist, dass man immer offen für neue Ideen ist, nach links und rechts schaut, Neues ausprobiert – auch bereit ist sich weiterzuentwickeln- sich mit seiner Arbeit beschäftigt und aus Fehlern lernt, auch mal neue Wege beschreitet und keine Angst hat „Mist zu bauen“- wie sagte der nette Mann so schön? Never stop learning!

 

Ihr findet Sven im  Painful Steel Piercing, Metzer Straße 6, 13595 Berlin Spandau und erreicht ihn telefonisch unter 030/331 69 70  oder per email:painfulsteel.piercing@mailbox.org
Auch zu finden auf instagram: painful_steel_piercing  oder auf FB: https://www.facebook.com/PainfulSteel

loading
×